
Euer ganzes Schicksal hängt von dem Leben ab, das ihr heute führt, von der Richtung, in die ihr heute eure Gedanken und Gefühle lenkt, von den Aktivitäten, für die ihr heute eure Energien verwendet.
Wer Spaß daran hat, Glasscherben auf die Straßen zu werfen und sich dabei sagt: »Was macht das schon? Andere – nicht ich – werden sich verletzen«, der täuscht sich, denn der Weg, dem der Mensch folgt, ist keine gerade Linie. Ja, das ist es, was man nicht weiß. Die Lebensbahn des Menschen ist kreisförmig. Er wird also eines Tages dort vorbeigehen müssen, wo er Gefahren gesät hat, und dann muss er auch die Folgen über sich ergehen lassen. Wenn ihr entlang einer Straße Löcher grabt oder Fallen stellt, wird euch das Gesetz so führen, dass ihr genau am selben Ort wieder vorbeikommt und in diese Löcher oder Fallen tretet. Ihr werdet dann Zeit haben, um über euer Missgeschick nachzudenken, euch zu beschweren, dass es gemeine und dumme Menschen gibt und versuchen herauszufinden, wer sie sind. Sicher habt ihr dann vergessen, dass ihr es selbst seid. Jemand, der im Leben ständig sagt: »Nach mir die Sintflut!«, erschafft all die Schwierigkeiten, von denen sein Leben eines Tages überschüttet wird.*
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