
Euer ganzes Schicksal hängt von dem Leben ab, das ihr heute führt, von der Richtung, in die ihr heute eure Gedanken und Gefühle lenkt, von den Aktivitäten, für die ihr heute eure Energien verwendet.
Geld ist zum Leben notwendig, das ist keine Frage. Aber derjenige, der einen geistigen Weg geht, muss wachsam sein in seiner Beziehung zum Geld. Denn das Geld ist eine gefährliche Versuchung, und wer sich dieser Gefahr nicht bewusst ist, der wird sich durch den Gedanken an Geld, den Wunsch nach Geld, seinen inneren Himmel verdunkeln lassen. Das ist dann wie eine Leinwand, wie ein Vorhang, der das himmlische Licht daran hindert, in ihn einzudringen. Geld müsst ihr in eure Tasche stecken, in eine Schublade legen, in einen Safe, egal wohin, nur nicht in euren Kopf, sonst wird es zu eurem Herrn und ihr zu seinem Sklaven. Wenn ihr sein Herr seid und es euch gehorcht, könnt ihr viel Gutes tun. Aber wenn das Geld euer Herr ist, treibt es euch dazu an, die anderen zu beherrschen, ihnen zu schaden, sie zu vernichten, und zwingt euch so, viele Gesetze zu übertreten. Nur ein wahrer Meister kann alles Gold der Welt besitzen, ohne jemals Schlechtes zu tun. Denn er ist Herr seiner selbst und des Goldes. Also muss derjenige, der auf dem Weg der Geistigkeit vorankommen will, über seine Beziehung zum Geld gut nachdenken, andernfalls ist es unnütz, auch nur von Geistigkeit zu reden.*
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