"Wollt ihr eine Definition der geistigen Arbeit? Das ist ganz einfach. Sie besteht darin, eure Gedanken, eure Wünsche und selbst alle Neigungen eurer niederen Natur für die Verwirklichung eines höheren Ideals zu mobilisieren. Die Sonne kann uns helfen, diese Arbeit der Einswerdung und Harmonisierung zu realisieren. Während ihr sie am Morgen aufgehen seht, denkt, dass sich euer Bewusstsein eurer eigenen Sonne, eurem Geist, eurem höheren Selbst nähert, um mit ihm zu verschmelzen. Wenn es euch gelungen sein wird, alle entgegengesetzten Kräfte, die euch hin- und herreißen, zu befrieden und zu einen, um sie in eine einzige, lichtvolle, göttliche Richtung zu bringen, dann werdet ihr ein so mächtiges Zentrum, dass ihr in der Lage seid, wie die Sonne den Raum zu durchstrahlen. Wer es schafft, seine niedere Natur zu beherrschen, der sieht jeden Tag, wie sich der Horizont vor ihm aufhellt. Jetzt, wo er nicht mehr unter dem Einfluss seiner alten Dämonen steht, ist er frei, sein Bewusstseinsfeld auf die ganze menschliche Rasse auszudehnen und er versendet, wie die Sonne, Licht und Liebe, die in ihm überfließen… Aber bevor er strahlen kann, muss er lernen, alle Kräfte seines Wesens zu konzentrieren, um sie in eine einzige Richtung zu lenken." (Tagesgedanke von den 9 September 2014)
Erkenne Dich selbst - Jnani yoga - Band 17/18
Die Inschrift über dem Eingang des Tempels von Delphi lautet: »Erkenne Dich selbst«. Doch was ist dieses »Selbst«, das man erkennen soll? …
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