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Der Frühling



Der Frühling-Zeit der Erneuerung

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Der ewige Frühling

Ihr wisst, jedes Jahr spreche ich mit euch über den Frühling, der herannaht, den Frühling, der kommen wird, und ihr wisst, warum ich das mache. Weil ich an diesen großen Frühling denke, das Reich Gottes... Die Unglücke, die Leiden, die Kriege, all das ist vergänglich. Dass die Menschen sich an den Schwierigkeiten stoßen, dass sie enttäuscht sind, dass sie sich verbrennen, selbstverständlich, aber das ist vergänglich. Eines Tages gehen sie auf die andere Seite, dann kommen sie wieder auf die Erde, mit Begabungen, mit Talenten... Alles ist vergänglich, und die Menschen bleiben bei dem stehen, was vergänglich ist, sie sehen das nicht, was oben ist, das Ziel, das zu erreichen ist.



Es existiert im Menschen eine geistige Region, in der der ewige Frühling herrscht. Dort scheint ununterbrochen die Sonne, die Vögel singen, die Blumen erfüllen die Luft mit Wohlgeruch. Auf der physischen Ebene ist es uns natürlich unmöglich, dem Wechsel der Jahreszeiten und dem Wechsel der glücklichen oder unglücklichen Ereignisse zu entkommen, aber durch die Gedanken sind uns alle Möglichkeiten gegeben, uns bis zu dieser Region des ewigen Frühlings zu erheben.
Im ewigen Frühling zu leben, das heißt, immer ausdrucksvoll, lichtvoll und strahlend zu sein, das Leben aus sich hervorquellen zu lassen, um schließlich alle Geschöpfe zu begießen, zu tränken, zu befruchten. Ihr sagt: "aber es ist nicht möglich, ständig im Frühling zu leben. Man kann den Winter, der Müdigkeit, dem Leid, der Krankheit, dem Alter nicht entkommen". Doch, es ist möglich. Aber um euch über alle Veränderungen zu erheben, über allen Wolken zu schweben und in das Licht zu fliegen, müsst ihr die Philosophie des reinen, sprudelnden Lebens, die Philosopie der Güte, der Großzügigkeit und der uneigennützigen Liebe annehmen.
Der Frühling kennzeichnet sich durch ein Ansteigen der Energien... Solange ihr also eure Energien absinken lasst, das heißt, solange ihr sie für grobe, triviale Beschäftigungen verwendet, lebt ihr im Winter, und sogar wenn ihr fähig seid, dem Fühling alle möglichen wissenschaftlichen Auslegungen zu geben, kennt ihr ihn nicht wirklich.



Behaltet folgendes gut: Solange ihr eure Energien und eure Liebe auf prosaische Beschäftigungen konzentriert, bleibt ihr im Winter mit seiner Kälte, Dunkelheit und dem Stillstand aller Bewegungen. Ihr denkt, dass das eine sonderbare Art ist, über den Frühling und Winter zu sprechen? Es ist dennoch einfach: Im Winter steigt die Energie zu den Wurzeln hinunter und im Frühling steigt sie wieder zum Gipfel auf. Versteht also, dass sich dasselbe Phänomen in eurem inneren Leben abspielt, und begebt euch an die Arbeit, ohne euch zu fragen, wieviel Zeit nötig sein wird, diesen ewigen Frühling in euch einzurichten: Allmählich spührt ihr, dass die Quellen sprudeln, das Gras wächst, die Blumen aufblühen und die Vögel in den Bäumen singen.

Aus dem Buch: Die Botschaft der Blumen

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